CANDULOR Prothetik Night - Expertenrunde in Salzburg

Im geschichtsträchtigen Schloss Leopoldskron in Salzburg fand am 21. April 2017 ein weiterer CANDULOR Prothetik Event mit Experten aus Österreich, Deutschland und der Schweiz statt. Die fürstliche Atmosphäre lockte über 150 interessierte Zahntechniker und Zahnärzte und bildete den perfekten Rahmen für die traditionelle Prothetik Night.

1_Kongresssaal

Die Expertenrunde wurde von Herrn Reinhold Zauchner, Geschäftsführer Zauchner Dentalprodukte GmbH, dem österreichischen Partner von CANDULOR, und der charmanten Moderatorin, Frau DDr. Patricia Steinmassl, eröffnet. Sie hiessen die zahlreich erschienenen Teilnehmer herzlich willkommen.

Der erste Vortrag zum Thema "Zahnersatz und die orale Heimat" wurde von Herrn ZTM Jürg Stuck gehalten. Er erläuterte, was es an substanzieller Vorarbeit des Behandlungsteams - Zahnarzt und Zahntechniker - bedarf, damit sich der Patient letztlich wieder in seiner, wie Jürg Stuck es nennt "oralen Heimat" wiederfindet. Er ging insbesondere auf die Diagnostik u.a. mittels Sprachmotorik näher ein und zeigte auf, dass das eine wichtige Grundlage für den medizinischen und zahntechnischen Erfolg einer jeden Behandlung ist.

"Prothetik überall" - Totalprothetisches Know-how als Schlüssel zur erfolgreichen Restauration, so lautete der Team-Vortrag von ZTM Stefan M. Roozen und Prof. H.C.M. Dr. Bernd L. van der Heyd über die besondere Bedeutung der Ästhetik und der Funktionsfähigkeit bei schleimhautgetragenen Versorgungen sowie auch bei komplexen zahn- und implantatgetragenen Arbeiten. Anhand verschiedener Patientenfälle wurden die akribischen Schritte von der Planungsphase bis hin zur Eingliederung - sowohl aus zahnmedizinischem als auch zahntechnischem Blickwinkel - eindrücklich gezeigt.

Die Wettbewerbsfähigkeit durch den Einsatz mit neuen Technologien, scheint ausser Zweifel zu stehen. Dass die digitale Technik auch seine Grenzen/Nachteile hat und Zahntechniker vor neue Herausforderungen stellt, wurde im Vortrag von Herrn Martin Suchert ganz klar. Den digitalen Herstellungsprozess zeige er anhand der Fertigung einer Aufbissschiene auf.

Frau Dr.med.univ., Dr.med.dent. Patricia Steinmassl, Universität Innsbruck, untersuchte die digitale (R)Evolution der Totalprothetik. Sie zeigte einzelne Fertigungsschritte der führenden CAD/CAM-Prothesensysteme auf und diskutierte über die Möglichkeiten sowie Vor- und Nachteile der einzelnen Systeme. Des Weiteren erläuterte sie, welche Materialeigenschaften der Prothesen durch den industriellen Herstellungsprozess verändert sind und in wieweit diese Auswirkungen auf die Herstellung und klinische Anwendung haben.

Abgerundet wurde die gelungene Vortragsreihe von Frau Angela Büche, die vom Mythos Motivation berichtete. Sie ging auf die Entscheidungsmuster beim Kauf von Produkten ein und inwiefern wir hier von unserem Unterbewusstsein gelenkt werden. Zudem stellte sie unterschiedliche Motive/Motivationen dar, welche einen Kaufentscheid beeinflussen können und wies darauf hin, dass für eine langfristige erfolgreiche Zusammenarbeit und Kundenbindung die Kommunikation sowie explizite Fragestellungen wichtige Rollen spielen.

Frau Claudia Schenkel-Thiel, Managing Director CANDULOR AG, verabschiedete alle Teilnehmer und bedankte sich für das zahlreiche Interesse an der CANDULOR Prothetik Night, die erstmals in Österreich stattgefunden hat.

Den Ausklang der Veranstaltung bildete ein Get-together in der imposanten "Grossen Halle" des Schloss Leopoldskron mit traumhaftem Ausblick auf die Landschaft, wobei noch rege Diskussionen mit den Referenten bis spät in die Nacht weitergeführt wurden. Die einhellige Meinung der Teilnehmer war: Die Erwartungen an die Veranstaltung wurden mehr als erfüllt, jeder konnte neue Anregungen mit nach Hause nehmen.

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