Expertenrunde in Salzburg

Prothetik Night

21. April 2017
Salzburg

80 Jahre Candulor

AUSVERKAUFT!

Wir freuen uns über das grosse Interesse - wir sind ausverkauft und können keine weiteren Anmeldungen für die Veranstaltung entgegennehmen. Wir bitten Sie um Verständnis.

Referenten

Foto_Stuck
ZTM Jürg Stuck
Roozen
ZTM Stefan M. Roozen
Heyd
Prof. H. C. M. Dr. Bernd L. van der Heyd
Suchert
Martin Suchert
Steinmassl
Dr. med. univ./dent. Patricia Steinmassl
Büche
Angela Büche
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ZTM Jürg Stuck

Zahnersatz und die orale Heimat

Der Patient steht im Mittelpunkt! Das ist wohl das, was bei der zahnärztlichen Behandlung vorne ansteht. Um dieses Ziel zu erreichen gibt es eine Vielzahl von Gesetzen, Vorschriften, Richtlinien und Empfehlungen. Das ist dann der medizinische Blickwinkel des Mittelpunktes, in dem der Patient gesehen wird. Gelegentlich machen alle, die am Behandlungs- und Herstellungsprozess von Zahnersatz beteiligt sind die Erfahrung, dass das Resultat für den Patienten schwer, oder im ungünstigsten Fall, gar nicht akzeptiert wird.
Das sind die Fälle, bei denen uns die Wahrnehmungsphysiologie der Patienten die Grenzen der medizinischen Sicht aufzeigt. Der Vortrag will zeigen, dass zuerst die orale Heimat der Patienten mit physischen Hilfsmittel dargestellt wird. Durch dieses Vorgehen erfährt das Restaurationsteam, welche physikalische Ausdehnung der Zahnersatz für diesen bestimmten Patienten haben darf. Diese Informationen dienen dann als Grundlage für den medizinischen und zahntechnischen Blickwinkel der Behandlung.

Lebenslauf

Jürg Stuck, geb. 1949 in Burgdorf (CH) beendete 1969 seine Ausbildung zum Zahntechniker in der Schweiz. 1969 – 1981 machte er diverse Weiterbildungen in allen Bereichen der Zahntechnik und deren Randgebiete in Solothurn, Basel, Aarau und Zürich sowie in Stockholm, Bologna, Los Angeles und Chicago. Zwischen 1981 – 1982 absolvierte er die Meisterschule in Düsseldorf und ist seit dieser Zeit in seinem eigenen Labor in Deutschland selbstständig erwerbend. 2003 wurde ihm der Heinz Rohde-Preis verliehen.
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ZTM Stefan M. Roozen

"Prothetik überall" - Totalprothetisches Know-how als Schlüssel zur erfolgreichen Restauration

Bei schleimhautgetragenen Versorgungen ist neben der Ästhetik die Funktionsfähigkeit von besonderer Bedeutung. Der Erfolg einer gut sitzenden Prothese und die damit verbundene Lebensqualität des Patienten sind nur durch interdisziplinäre Zusammenarbeit möglich. Neben Analyse, Diagnostik und Planung stellt die logopädische Aufstellung einen wesentlichen Kernpunkt dar, um den Patienten gemäß seiner Physiognomie zu rehabilitieren. Speziell auch bei komplexen zahn- und implantatgetragenen Arbeiten stellen die prothetischen Kenntnisse die Basis.
Informationen der Funktionsanalyse, unter Berücksichtigung der skelettalen Wachstumsmuster und Habitusanalyse, werden in der Übergangsrestauration erprobt und anschließend in die definitive Versorgung übernommen. Anhand von Patientenfällen wird das Vorgehen von der Implantatplanung bis zur definitiven Restauration unter Beachtung prothetischer Gesetzmässigkeiten dargestellt.

Lebenslauf

Stefan M. Roozen, geb. 1980, begann 1995 seine Ausbildung zum Zahntechniker mit Abschluss 1999 in Salzburg. Seitdem absolvierte er zahlreiche Fortbildungen im In- und Ausland. Im 2001 begann er bei Pils Zahntechnik GmbH, wo er heute als Laborleiter und Stellvertreter der Geschäftsführung tätig ist. 2002 besuchte er die Meisterschule in Baden/Wien, die er 2003 als Meister abschloss. Seine Tätigkeitsschwerpunkte sind komplexe prothetische Rekonstruktion (Zahn- und Implantatgestützt) sowie anspruchsvolle Versorgungen im ästhetischen und funktionellen Bereich.
Seit 2012 ist er externer Referent an der österreichischen Meisterschule wie auch Referent und Co-Referent bei Kurs- und Kongressveranstaltungen mit Schwerpunkt festsitzender Rekonstruktionen. Seit 2016 ist er Mitglied der "inner circle" Arbeitsgruppe (Fa. "GC").
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Prof. H. C. M. Dr. Bernd L. van der Heyd

"Prothetik überall" - Totalprothetisches Know-how als Schlüssel zur erfolgreichen Restauration

Bei schleimhautgetragenen Versorgungen ist neben der Ästhetik die Funktionsfähigkeit von besonderer Bedeutung. Der Erfolg einer gut sitzenden Prothese und die damit verbundene Lebensqualität des Patienten sind nur durch interdisziplinäre Zusammenarbeit möglich. Neben Analyse, Diagnostik und Planung stellt die logopädische Aufstellung einen wesentlichen Kernpunkt dar, um den Patienten gemäß seiner Physiognomie zu rehabilitieren. Speziell auch bei komplexen zahn- und implantatgetragenen Arbeiten stellen die prothetischen Kenntnisse die Basis.
Informationen der Funktionsanalyse, unter Berücksichtigung der skelettalen Wachstumsmuster und Habitusanalyse, werden in der Übergangsrestauration erprobt und anschließend in die definitive Versorgung übernommen. Anhand von Patientenfällen wird das Vorgehen von der Implantatplanung bis zur definitiven Restauration unter Beachtung prothetischer Gesetzmässigkeiten dargestellt.

Lebenslauf

Bernd L. van der Heyd, geb. 1970, hat seine Zahntechnikerlehre in Erlangen 1992 beendet. Zwischen 1994 - 2002 war er als Zahntechniker in unterschiedlichen Laboratorien und einer Zahnarztpraxis tätig. 2002 absolvierte er die Meisterprüfung und war in seinem eigenen Labor in Deutschland selbstständig erwerbend. Herr van der Heyd ist Autor unterschiedlicher Fachpublikationen und als internationaler Referent unterwegs. Seit 2004 hat er einen externen Lehrauftrag am zentralen Forschungsinstitut der stomatologischen Universität in Moskau, das ihn 2008 zum Professor honoris causa ernannt hat.
Zwischen 2007 - 2012 hat Herr von der Heyd das Studium der Zahnmedizin an der Georg-August-Universität Göttingen mit Abschluss des Staatsexamens abgeschlossen. 2012 wurde ihm der Motsch-Preis durch die konservierende Abteilung der Universität in Göttingen verliehen. 2012 und 2013 war er Gewinner des World Awards "Ceram X Case Contest" in Paris. Seit 2012 arbeitet er in der eigenen Praxis mit seiner Ehefrau in Neustadt a. d. Aisch.
Seit 2013 hat er sich als zahnärztlicher Referent in den Bereichen direkte und indirekte Restaurationen sowie Implantologie spezialisiert und ist Mitglied der deutschen Gesellschaft für Ästhetische Zahnheilkunde (DGÄZ) und der "inner circle" Arbeitsgruppe (Fa. "GC").
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Martin Suchert

Chancen und Grenzen digitaler Fertigung

Digitale Prozesse übernehmen mehr und mehr Aufgaben im alltäglichen Leben eines Zahntechnikers. Die hierdurch gewonnene Zeit kann für individuellere Aufgaben genutzt werden. Jedoch hat auch die digitale Seite der Zahntechnik ihre Grenzen, die mitunter nicht immer eindeutig sind und den Zahntechniker vor neue Herausforderungen stellt. Die Notwendigkeit die Grenzen und Möglichkeiten der digitalen Fertigung zu kennen, stellt hierbei einen ersten Lösungsansatz dar.

Lebenslauf

Martin Suchert, geb. am 10. Juni 1983 in Pirna/Sachsen, absolvierte 2008 seine Ausbildung zum Zahntechniker an der Benz Berufsschule in Karlsruhe und war bis 2010 in einem grossem Fräszentrum für digitale Restaurationen im dentalen Bereich tätig. Seit 2010 ist Martin Suchert als Mitarbeiter in verschiedenen Bereichen - unter anderen in der internationalen technischen Beratung - der Fa. Wieland Dental + Technik GmbH & Co. KG in Pforzheim (D) tätig. Seit 2014 leitet er die digitale Ausbildung im Unternehmen und der Ivoclar Vivadent (FL).
Arbeitsschwerpunkte sind, Schulungen im CAD/CAM Bereich, das Finden und Lösen von Problemen auf Kundenseite in Verbindung mit CAD/CAM Technologien sowie das Konzipieren von Trainingskonzepten. Er ist ebenfalls als internationaler Referent im Bereich dentale Technologien tätig.
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Dr. med. univ./dent. Patricia Steinmassl

Die digitale (R)Evolution der Totalprothetik / Event-Moderation

Die CAD/CAM-Technologie hat erst vor kurzem Einzug in die herausnehmbare Prothetik gehalten. Derzeit gibt es einige wenige Systeme, die die computergestützte Anfertigung von herausnehmbarem Zahnersatz ermöglichen. Durch die maschinelle Fertigung ergibt sich erstmals die Möglichkeit von Anpassungsprotokollen mit einer reduzierten Zahl an Behandlungssitzungen. Nach Darstellung der einzelnen Fertigungsschritte der führenden CAD/CAM-Prothesensysteme werden die Möglichkeiten, Vor- und Nachteile der einzelnen Systeme diskutiert.
Des Weiteren wird ausgeführt, welche Materialeigenschaften der Prothesen durch den industriellen Herstellungsprozess verändert sind und in wieweit diese Auswirkungen auf die Herstellung und klinische Anwendung haben.

Lebenslauf

Dr.med.univ., Dr.med.dent. Patricia Steinmaßl absolvierte 2007 das Doktoratsstudium der Medizin an der Medizinischen Universität Innsbruck mit Promotion zum Dr. med. univ. Gleichzeitig widmete sie sich dem Diplomstudium der Zahnmedizin an der Medizinischen Universität Innsbruck und schloss die Ausbildung 2011 mit Auszeichnung ab - Promotion zum Dr. med. dent.
Ihre berufliche Laufbahn startete sie 2011 als Zahnärztin an der Universitätsklinik für Zahnersatz und Zahnerhaltung der Medizinischen Universität Innsbruck, wo sie 2016 Oberärztin ist und seit 2014 ein Projekt zur Evaluierung CAD/CAM-gefertigter Totalprothesen leitet.
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Angela Büche

Mythos Motivation

Die Dentalbranche entwickelt sich rasant Richtung Industrie 4.0. Viele Arbeitsabläufe und Produkte werden sich sehr verändern. Fachlich top zu sein genügt nicht mehr um nachhaltig erfolgreich und gut zu sein. Ein Zahnarzt erwartet mehr von seinem Zahntechniker, ein Patient mehr von seinem Zahnarzt und dieser wiederum mehr von seinem Mitarbeiter. Aber was erwarten und brauchen sie zusätzlich, damit sie weiterhin Ihre Produkte und Dienstleistungen kaufen möchten?
Für eine langfristige gute und erfolgreiche Zusammenarbeit und Patientenbindung müssen sie den Drehpunkt finden, der die Motivation fließen lässt. Denn die Motivation ist der Hauptträger für Entscheidungen, ob sich jemand für ein Produkt und/ oder für eine Zusammenarbeit entscheidet. In diesem Vortrag verrate ich Ihnen, was Motivation wirklich ist, was alle zusätzlich möchten und wie Sie diesen „Drehpunkt“ bei Ihren KundInnen aktivieren können.

Lebenslauf

Angela Büche, geb. 1967 in Basel (CH), lebt seit 2000 in Salzburg. Bis 2000 unterrichtete sie privat und an einer Musikschule in der Schweiz, leitete ihr eigenes Orchester und führte grosse künstlerisch-pädagogische Kooperationsprojekte mit Schulen, Musikschulen und Orchestern durch. Von 2004 bis 2015 unterrichtete sie am Musikum Salzburg Cello, wo sie zeitweise auch Fachgruppenleiterin der Streicher war und wiederum viele innovative künstlerisch-pädagogische Projekte durchführte.
Frau Büche konnte in dieser Zeit impulsgebende Zeichen für neue Unterrichtsformen setzen, die den Veränderungen in der Gesellschaft Antwort geben. Seit vielen Jahren ist sie zudem Jurorin bei Prima la Musica. Heute gibt Frau Büche Coachings und Trainings in ihrer eigenen Praxis in Salzburg und in Unternehmen und Bildungsinstitutionen.

Vortragsprogramm

14:30
Einlass und Akkreditierung
15:00
Begrüssung und Einleitung
Dr. Patricia Steinmaßl & Reinhold Zauchner
15:15
Zahnersatz und die orale Heimat
ZTM Jürg Stuck
16:00
„Prothetik überall’’ - Totalprothetisches Know-how als Schlüssel zur erfolgreichen Restauration
ZTM Stefan M. Roozen & Prof. H.C.M. Dr. Bernd L. van der Heyd
17:15
Pause
17:45
Chancen und Grenzen digitaler Fertigung
Martin Suchert
18:15
Die digitale (R)Evolution der Totalprothetik
Dr.med.univ., Dr.med.dent. Patricia Steinmaßl, Universität Innsbruck
18:45
Diskussion
19:00
Mythos Motivation
Angela Büche
19:45
Schlusswort
20:15
Get together (Stehbuffet)

Event-Location

Schloss Leopoldskron

Salzburg
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T +436246-8977
F +436246-8977-49
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Kontakt

Frau Sara Marconcini
+41 (0) 44 805 90 36
+41 (0) 44 805 90 90
sara.marconcini@candulor.com
www.candulor.com

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